Ausflüge und Spaziergänge

Das Pettorinatal und die Marmolada eignen sich für jede Art von Ausflug und Spaziergang. Das Fremdenverkehrsamt verfügt über Karten mit Angaben über Wanderwege, Schwierigkeitsgrade und Zeitpläne. Außerdem können Sie den aktuellen Wetterbericht ansehen und sich Informationen über die zu besuchenden Orte einholen.

Bei jeder Sportart, die im Freien ausgeübt wird, ist es wichtig zusätzlich zu der üblichen Vorsicht verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. die körperliche Vorbereitung, die Höhe und das Wetter.

Bitte vergessen Sie nicht, vor der Abfahrt den Meteo Dolomiti anzuschauen und informieren Sie sich über die technischen Schwierigkeiten der Strecke.

Sollten Sie keine Erfahrung oder Kenntnisse über das Gebiet haben, vertrauen Sie sich den Bergoder Wanderführern an.

viel dal panpiccola

 

Malga Ciapela – Rifugio Falier (2080 m)

Start 1449 m, Ziel 2080 m, höchste Höhe 2080 m. Beeindruckende Route durch das Ombretta Tal, eines der schönsten Täler der Marmolada-Gruppe, bei dem Sie ein einmaliges Panorama auf die Südwestwand der Marmolada haben. Viele Zeugnisse des Ersten Weltkrieges. Wegmarke CAI n. 610. Totale Gehzeit: 4,00 Stunden über die Straße, 2,30 - 3,00 Stunden über die Abkürzung.

Von Malga Ciapela über eine sekundäre, gut asphaltierten Straße fahren Sie in Richtung "Camping-Malga Ciapela", nach etwa einem Kilometer gelangen Sie an eine gesperrte Brücke.

Nach der Brücke schreiten Sie auf einem breiten Saumpfad der links abbiegt. Anfangs ist der Pfad etwas steil, danach sanfter und regelmäßiger, wie normalerweise alle Wege in den Bergen, die auf den ersten Weltkrieg zurückweisen, und somit eine sanfte Neigung aufweisen um den Transport von schweren Ausrüstungen und Munitionen auch auf maximalen Höhen zu ermöglichen.

Ignorieren Sie die steile Abkürzung auf Ihrer rechten Seite, und wandern Sie auf dem bequemeren Weg, der langsam auf weiten Kehren am Fuße des Monte Fop (2550m), aufwärts geht. An einem Scheideweg angekommen, wo auf der linken Seite die Route n.689 ins Franzedastal führt, biegen Sie entscheidend nach rechts und laufen weiter auf dem bequemen Pfad, der Sie in kurzer Zeit an die Mündung des Ombrettatal führt. Hier öffnet sich Ihnen das wunderschöne Tal. Auf der rechten Seite können Sie die Südwand der Marmolada bewundern, links den Monte Fop und geschlossen wird das Tal vor Ihnen vom Monte Ombrettola (2931m), vom Sass Vernale (3058m) und von den Zinnen der Ombretta (3011), von denen sich die sonderbare Form vom Ombretta-Pilz (2653m) über der Falierhütte abhebt. Hier hört der Saumpfad auf, und man wandert weiter auf einem gut sichtbaren Pfad, an der Ombretta-Almhütte vorbei, der sich in die Höhe schlängelt. Nach etwa 40 Minuten Fußmarsch reichen Sie an die Falierhütte, die dem CAI - Venezia gehört und seit Jahrzehnten von der Familie Dal Bon, von Canale d′Agordo, geführt wird.

Ihre Wanderung endet hier, aber wenn Sie weiter wollen haben Sie zwei weitere Möglichkeiten. Eine über den Weg n. 610 der zum Ombrettapass führt oder über den Weg n. 612, der hinter der Hütte zum Vallon d′Omretta gelangt, sich dort verzweigt, und zur Forcella della Banca di Val Fredda (2777 m) über den Weg n. 678. Die andere Möglichkeit führt mit dem Wegzeichen n. 612, an die Forcella del Bachet (2863 m.) oder an den Ombrettolapass (2864 m). Im Jahre 1911 gebaut, wurde die Falierhütte im ersten Weltkrieg als Militärskommando der Kompanie 206 "Il Val Cordevole" verwendet. Von der österreichischen Artillerie zerstört, wurde die Hütte dank der Familie Falier neu erbaut. Interessant und sehenswert sind unterhalb der Hütte die Tunnels, die damals vom Fels ausgegraben wurden.

Falier-Estate

 

Col di Rocca - Albe - Vallier - Palue (1456 m)

Start 1200 m, höchste Höhe 1456 m, Ziel 1222 m. Sehr einfache Tour, am Fuße des Monte Migon, zwischen alten Häusern und Heuböden, von einer ländlichen Zeit, die schon zur Geschichte gehört. Gehzeit: 1,30 bis 2 Stunden.

Für diejenigen, die von Rocca kommen und in Richtung Malga Ciapela fahren, wenige Meter vor dem Ort Col di Rocca an einem Marterl, biegt ein Pfad auf der rechten Seite, von der Hauptstraße weg, in den Wald und schlängelt sich unterhalb der dunklen und herabfallenden Wänden des Sass Negher, langsam bergauf. Der breite und Steingepflasterte Pfad war der primäre Verbindungsweg vom Tal zu den nunmehr verlassenen Weilern, Albe und Vallier.

Der ersten Strecke entlang gibt es mehrere Bänke, die zum Ausruhen einladen. Nachdem Sie ein weiteres "Marterl" erreicht haben, wird der Weg etwas steiler, aber nach zwei weiteren Kehren treten Sie aus dem Wald und können sich an einem bezaubernden Panorama erfreuen. Vor Ihnen sehen Sie das höhergelegene Pettorinatal, umrahmt von Bergen und grasbewachsenen Lichtungen. In kurzer Zeit gelangen Sie an den Weiler Albe, den es mit etwas Vorsicht zu durchqueren gilt, weil das Gras herabgefallene Trümmer der alten Häuser versteckt hält. Kurz nachdem Sie das Dorf verlassen haben ist eine Rast an der schönen Tränke, mit kristallklarem und kühlen Wasser, ein Muss. Die Tränke wurde aus einem einzelnen, großen Felsbrocken, von Hand gemeißelt.

Gehen Sie weiter und schreiten Sie über den Ru dei Termen (Bach), wo Sie etwas tiefer, die Trümmer einer alten Wassermühle sehen können. In wenigen Minuten erreichen Sie das Dorf Vallier, dass wie Albe deutliche Zeichen von Verfall aufweist, obwohl einige Häuser renoviert wurden. Hier können Sie Ihren Durst an zwei, noch funktionsfähigen Tränken stillen, bevor Sie sich für den letzten Abstieg rüsten, der Sie in ca. zehn Minuten durch das Dorf Palue zur Staatsstraße, einige Kilometer weiter, als wo Sie aufgestiegen sind, führt.

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Sottoguda - Malga Ciapela (1449 m) durch Serrai di Sottoguda

Start 1258 m, höchste Höhe und Ziel 1449 m. Eine der klassischsten Routen von Rocca Pietore durch eine schmale Klamm von beeindruckender Schönheit. Gehzeit: 1 Stunde.

Ausgangspunkt ist die kleine Kirche von Sottoguda. Umrahmt von Bauernhäusern und Heuböden, die im Sommer mit Geranien und anderen Blumen geschmückt werden, wie es Tradition in den Bergen ist. Von der Kirche aus schreiten Sie weiter, bis Sie das Dorf Sottoguda hinter sich lassen und sich der Schlucht nähern. Dringen Sie in die Schlucht, die mit ihren steilen Felswänden nach ca. 2 Kilometern in der grünen Mulde von Malga Ciapela endet, wo das Ombrettatal und das Ciamp Dareital münden, das Letztere vom Fedaiapass runter.

Am Anfang der Schlucht sehen Sie auf der linken Seite einige Stollen, die auf den Weltkrieg zurückweisen. Setzen Sie Ihre Wanderung weiter und treffen links an eine Einbuchtung die eine Niesche bildet, in der Sie das Ebenbild der Heiligen Maria, die "Jungfrau der Serrai" bewundern können, dass im Jahr 1987 bei einer Zelebration gesetzt wurde. Gehen Sie weiter durch die etwas breiter gewordene Schlucht bis Sie an die kleine Kapelle, die dem Heiligen Sankt Anton geweiht ist, gelangen. Im Innern der Kapelle können Sie die kleine Statue, die auf dem Altar steht, bewundern. Die kleine Kirche stand schon im Jahre 1880, und wurde im Jahr 1934 zum Andenken an die, in Malga Ciapela, gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges gewidmet.

Wandern Sie weiter aufwärts, bis an einen Wasserfall, bei dem Sie den letzten Sturz vom Franzeibach sehen, bevor er in den Pettorinabach springt. Nun wird die Schlucht noch breiter und Sie haben einen Durchblick auf die Marmolada di Serauta, dies gibt Ihnen zu verstehen, dass Sie bald an Ihr Ziel gelangt sind.

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Malga Ciapela - Valle di Franzedas - Forca Rossa (2490 m)

Start 1449 m, Ziel und höchste Höhe 2490 m. Wanderrouten n.610-689-694. Gehzeit: 2,30 - 3,00 Stunden.

Der Forca Rossa-Pass, oder einfach Forca Rossa, wurde im ersten Weltkrieg als strategischer Punkt, mit bemerkenswerter Bedeutung betrachtet. Es war nicht ein Zufall, dass der Alpenjägerbataillon "Val Cordevole", ihn schon am ersten Kriegstag besetzte um sich festzusetzen und damit die volle Kontrolle zu haben. Der Pass ist der prinzipielle Kommunikationsweg von Malga Ciapela zum San Pellegrinopass und daher ist es verständlich, was für eine Wichtigkeit dies während des Konfliktes hatte.

Von Malga Ciapela, fahren Sie in Richtung Camping, durchqueren den Gran Pian und parken das Auto bei der Brücke vom Scalonbach. Von hier aus laufen Sie auf dem Saumpfad der zur Falierhütte bringt, bis Sie an einen Scheideweg gelangen, wo Sie nach links abbiegen. Steigen Sie langsam hinauf, und erreichen so das Franzedastal und die Alm, die Sie dann beim weiterlaufen auf der linken Seite lassen. Ersteigen Sie das Tal auf einem ziemlich steilen Pfad. Vor Ihnen, in der Höhe, erblicken Sie die Forca Rossa, vom Col Becher (2444 m) und Piz Le Crane (2760 m) eingekeilt, während auf der linken Seite die Autakette das Tal einschließt. Nachdem Sie die grasbewachsene Mulde hochgestiegen sind, verlassen Sie die Route n. 689, die zum Col Becherpass führt, und laufen auf der Route n. 694 weiter, die Sie in kurzer Zeit, auf einem breiten Saumpfad, den Forca Rossa Pass erreichen läßt.

 

Sottoguda - F.lla Franzéi - Lago dei Giai (2051 m)

Start 1.285 m, höchste Höhe und Ziel 2.051 m. Diese Wanderung führt durch die Wälder und Gipfel der Dolomiten bis hin zu einer grünen Talebene mit einem entzückenden Bergsee. Besonders schön: das Panorama, die Flora und die Fauna. Gehzeit: 2,5 Stunden.

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Passo Fedaia - Rifugio Padon - Bivacco Bontadini

Start 2.056 m, höchste Höhe und Ziel 2.550 m. Antike Spuren von Kriegspfaden. Der letzte Abschnitt führt über Vulkangestein, wobei im Hintergrund das wunderschöne Panorama des Gebirgsmassivs der Marmolada zu bewundern ist. Gehzeit: 1,30 bis 2 Stunden.

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Rifugio MigonMont Da LasteCrepe Rosse Tabià Palazza (2223m)

Abgang 1669 m, Ankunft auf 1.965 Höhenmetern, höchster Gipfel 2.223 m. Ein Wanderweg mit atemberaubendem Ausblick auf die Marmolada, den Civetta und den Pelmo. Diese Tour führt über Almwiesen mit schönen kleinen Hütten, die früher als Heuschober im Hochgebirge dienten. Gehzeit: 4 Stunden.

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